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Die Feuerbestattung

Einäscherung mit Beisetzung einer Urne


Die Feuerbestattung ist in Mitteleuropa bereits seit der Bronzezeit verankert; sie hat sich als Bestattungsform zwischen 1250 und 750 v. Chr. weit verbreitet. Während sie jedoch bspw. im Judentum und Islam verboten ist, stellt sie im Christentum seit Mitte des 19. Jahrhunderts eine rechtlich zulässige Bestattungsart dar, die sich in Europa bis heute fest etabliert hat.

Im Gegensatz zur Erdbestattung bildet die Feuerbestattung die Voraussetzung für weitere Bestattungsformen. Dabei wird der Verstorbene in einem Sarg zunächst in einem Krematorium verbrannt, daher wird auch oft von der Kremierung gesprochen. Die Asche wird sodann in eine Aschekapsel überführt und in einer Urne beigesetzt. Laut der bundesdeutschen Landesbestattungsgesetze besteht prinzipiell ein Urnenbeisetzungszwang auf Friedhöfen. Ausnahmen sind in der Form alternativer, naturnaher Bestattungsformen möglich.

Hierzu gehören z.B.

Die eigentliche Beisetzung kann wahlweise anonym oder mit Namen individualisiert, ohne Abschied oder nach einer Trauerfeier erfolgen. Die Trauerfeier kann sowohl als Aufbahrung am offenen oder geschlossenen Sarg, als auch mit der Urne und somit bereits der Asche des Verstorbenen stattfinden.

Grabarten bei der Feuerbestattung

Urnenwahlgrab

Ein Urnenwahlgrab kann für eine oder mehrere Urnen erworben werden. Je nach Art können mehrere Beisetzungen in einer Grabstelle vorgenommen werden. Diese können zeitlich immer wieder verlängert werden. Auf diese Weise kann mittels dieser Grabart eine generationenübergreifende Familiengrabstätte eingerichtet werden. Wie beim Wahlgrab der Erdbestattung kann es zu Lebzeiten selbst oder von den Hinterbliebenen ausgewählt werden.

Urnenreihengrab

Anders als beim Urnenwahlgrab ist die individuelle Auswahl einer Grabstelle in diesem Fall nicht möglich – die Stelle für ein Urnenreihengrab wird vom Friedhof zugewiesen, wobei dann jeweils nur eine Urne beigesetzt werden kann. Die Grabnutzung ist nicht verlängerbar.

Häufig besteht die Genehmigung, die Grabstelle zu bepflanzen und einen kleineren Grabstein zu setzen. So entsteht bereits mit geringem Aufwand eine individuelle Gedenkstelle.

Anonyme Bestattung

Hierbei wird eine anonyme Beisetzung in einem Urnenhain ohne genaue Kennzeichnung der Grabstelle vorgenommen. Wie bei allen anderen Beisetzungen, ist auch hier eine Trauerfeier möglich. Mancherorts können Teile der Asche anschließend auf dem Friedhof verstreut werden, dafür gibt es so genannte Aschestreuwiesen.

Sonderformen beim Grab

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Weitere Bestattungsformen

Abgesehen von unseren festen Leistungspaketen mit und ohne Trauerfeier besprechen wir gerne mit Ihnen die individuellen Möglichkeiten der Feuerbestattung, prüfen die Kosten und gesetzlichen Gegebenheiten in Ihrer Region gemeinsam ab, damit Ihren Vorstellungen in jeder Hinsicht entsprochen werden kann.

Apropos Finanzen: Eine Feuerbestattung können Sie mit einer Vorsorge verbindlich regeln, so dass Ihre Wünsche später erfüllt werden und die nötige Willenserklärung bereits vorliegt.

Volksbestattung